Es ist nicht gut in einem Menschenleib zu leben - Das filmische Weltgericht des Rainer Werner Fassbinder

Peter Buchka analysiert in seinem Portrait die wichtigsten Themen innerhalb des filmischen Gesamtwerks von R. W. Fassbinder:
Die Komplexe „Ausbeutung der Liebe“, „gegenseitige Unterdrückung der Menschen“, die daraus resultierende „Einsamkeit“ und der „Ausbruch von Gewalt aus Ohnmacht“. Keiner dieser Komplexe ist für sich genommen originell. Die Genialität Fassbinders besteht vielmehr darin, sie logisch und konsequent zu einer Einheit zu verbinden und gleichzeitig ein sehr persönliches Portrait von sich zu zeichnen. Alle Filme Fassbinders sind versteckte Selbstportraits, und seine Größe bestand nicht zuletzt darin, die negativen, dunklen Seiten herauszuheben. Der rigorose Subjektivismus schlägt erst durch diese Radikalität in Objektivität um.

Buch und Regie Peter Buchka
Recherche Ursula von Keitz
Schnitt Alexander Rupp
Produktionsleitung Björn Jensen, Jutta Göller
Redaktion Hubert von Spreti (BR)
Produzent Jörg Bundschuh

Eine Produktion von Kick Film in Coproduktion mit BR
Unterstützt mit Mitteln der Bayerischen Filmförderung

Filme auf DVD und VHS

Es ist nicht gut in einem Menschenleib zu leben - Das filmische Weltgericht des Rainer Werner Fassbinder
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