Music by: Miklos Rosza
Ein Film von Jörg Bundschuh & Peter Glaser

Miklos Rosza, geboren 1907 in Budapest, war der letzte Komponist aus Hollywoods Goldener Ära und gleichzeitig einer der bedeutendsten in der Geschichte der Filmmusik. Rosza starb am 27. Juli 1995 in Hollywood.
Von 1937 bis 1961 schrieb er die Scores für rund 100 Spielfilme und gewann drei Oscars: 1945 für „Spellbound“ von Alfred Hitchcock, 1947 für „A Double Life“ von George Cukor und 1959 für „Ben Hur“ von William Wyler.
Obwohl er vier Jahrzehnte lang für Hollywood arbeitete – davon 14 Jahre als Studiokomponist für MGM – bewahrte er sich stets eine gewisse Distanz zum Filmgeschäft. Anders als die meisten Emigranten wollte er Europäer bleiben und verwahrte sich gegen jede Amerikanisierung. Und doch gilt er heute als einer der großen Komponisten Amerikas. Obwohl er die unterschiedlichsten Stile in seinen Filmen verwandte und er der Erste war, der auch mit elektronischer Musik experimentierte, blieb er doch im besten Sinne ein „klassischer Komponist“.
Seine Konzerte für Streicher, Violine, Cello oder Piano wurden von Dirigenten wie Bruno Walter, Leonard Bernstein und Andre Previn aufgeführt und von Virtuosen wie Jascha Heifetz, Pinckas Zuckermann und Janosch Starker gespielt. Rosza ist bis heute der einzige Komponist, der gleichermaßen in der Film-, wie in der Konzertwelt zuhause war und Anerkennung fand. „Double Life“ heißt in der Tat auch seine Autobiografie.
In diesem Filmporträt von Jörg Bundschuh und Peter Glaser geht es um Roszas Karriere und seine Erfahrungen im Studiosystem Hollywoods. Er spricht über seine Arbeit mit Produzenten und Regisseuren wie William Wyler und Billy Wilder.
Neben dem renommierten Filmhistoriker und Musiktheoretiker Tony Thomas kommen prominente Kollegen Roszas zu Wort. Darunter sein alter Freund Hans J. Salter, Wiener Emigrant und dreißig Jahre lang Studiokomponist bei Universal, sein Kollege, der Oscar Gewinner Elmar Berstein, sowie Roszas Schüler der heute schon legendäre Jerry Goldsmith. Der deutsche Filmkomponist Peer Raben interpretiert und erläutert Rosza-Kompositionen am Klavier.
| Buch und Regie | Jörg Bundschuh, Peter Glaser |
| Kamera | Armin Fausten, Hans Fromm, Peter Bonilla |
| Ton | Günter Hablik, Mike Ramirez |
| Schnitt | Matthias Bauer |
| Redaktion | Roland Johannes (WDR) |
| Produzent | Jörg Bundschuh |
Eine Produktion von Kick Film in Coproduktion mit WDR
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CD: Miklos Rosza Conducts His Epic Film Scores |
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CD: Miklos Rosza Piano Music 1 |
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CD: Providence |

























