Maria Joao Pires - Portrait einer Pianistin
Ein Film von Werner Zeindler

Wir leben in einer Zeit, da die Musik in unserem Alltag allgegenwärtig ist, oft bis zur Geräuschkulisse verflacht. Seit ihren Anfängen war die Musik ein Mittel, den tiefsten Empfindungen und dem höchsten Streben des Menschen Ausdruck zu verleihen. Darin ist sie der Sprache weit überlegen. Ein Spiegel des Bewusstseins.
Eine Begegnung mit Maria Joao Pires ist nicht nur eine Begegnung mit einer Pianistin von grossen Konzertsälen. Es ist eine Begegnung mit einer sensiblen, jungen Frau, in deren Leben die Musik und das Piano nur einen Teil ausmachen. Das Piano ist für sie ein Instrument, mit dem sie ihre tiefste Empfindung ausdrückt. Als kleines Mädchen, als sie noch keine Noten lesen konnte, hat sie sich für Töne, die sie ihrer Schwester nachspielte, Farben vorgestellt. Wie ein Tagebuch zeigt der Film diese Frau in dem sozialen Gefüge von Musikwelt, Familie und Landwirtschaft.
Im Film wird spürbar, woher diese Frau die Kraft holt, so zu spielen, wie sie spielt. Musik, die so gespielt ist, ist nicht vom kopf her zu begründen. Dieses Spiel ist eine Entscheidung der Seele.
| Buch und Regie | Werner Zeindler |
| Kamera | Thomas Weber, Franz Lustig |
| Ton | Herve Guyader |
| Schnitt | Clara Fabry |
| Produktionsleitung | Michael Horn |
| Redaktion | Jose Montes-Baquer (WDR), Dietrich von Watzdorf (BR) |
| Produzent | Jörg Bundschuh |
Eine Produktion von Kick Film in Coproduktion mit BR, WDR



































