Gnadenlos

Sie sitzen im größten Jugendknast Deutschlands in Hameln und sind berüchtigt für ihre Brutalität: Jens, der erbarmungslose Schläger, Nils, der für tausend Mark einen Mord begehen wollte und der Libanese Scheich, der durch eine Scheinhinrichtung von sich reden machte.
Weggeschlossen, aufgegeben von der Welt draußen, werden ihre Wut und ihr Frust jeden Tag größer und machen die drei noch gefährlicher für jeden, der zufällig ihren Weg kreuzt.
Als Dr. Michael Heilemann, der Gefängnispsychologe, ihnen ein Anti-Aggressivitätstraining anbietet, sind sie dabei – doch eher um der Knasttristesse zu entkommen, als dass sie sich wirklich verändern wollen. Aber Heilemann entpuppt sich als unerbittlicher als sie selbst.
Gnadenlos – so wie sie mit ihren Opfern waren, demontiert er ihr Selbstbild und fördert dabei verborgene Verletztheiten zutage.

Bonner Generalanzeiger: Es war das eindringliche Protokoll einer Gratwanderung, die lohnt. Weil es um Menschen geht. Frankfurter Rundschau: Ein Film, der Missstände aufdeckt und sich kritisch positioniert.

Axel-Springer-Preis 2001
Discovery Channel Award 2001

Buch Jana Matthes und Andrea Schramm
Regie Andrea Schramm
Kamera Bernd Meiners
Ton Pascal Capitolin, Olaf Krohn
Musik Gert Wilden jr.
Schnitt Gaby Kull-Neujahr
Sprecherin Jeanette Hain
Technische Leitung Björn Jensen
Produktionsleitung Jutta Göller
Redaktion Brigitte Schroedter (BR), Enno Hungerland (WDR)
Produzent Jörg Bundschuh

Eine Produktion von Kick Film in Coproduktion mit BR, WDR

Gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen.

Filme auf DVD und VHS

Gnadenlos
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22 Jahre Knast. Autobiographie eines Lebens- länglichen
Einschluss. Bericht aus einem Gefängnis
Anti- Aggressivitäts- Training auf dem Prüfstand. Gewalttäter- behandlung lohnt sich.
 

 

 
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