Gnadenlos
Ein Film von Andrea Schramm und Jana Matthes

Sie sitzen im größten Jugendknast Deutschlands in Hameln und sind berüchtigt für ihre Brutalität: Jens, der erbarmungslose Schläger, Nils, der für tausend Mark einen Mord begehen wollte und der Libanese Scheich, der durch eine Scheinhinrichtung von sich reden machte.
Weggeschlossen, aufgegeben von der Welt draußen, werden ihre Wut und ihr Frust jeden Tag größer und machen die drei noch gefährlicher für jeden, der zufällig ihren Weg kreuzt.
Als Dr. Michael Heilemann, der Gefängnispsychologe, ihnen ein Anti-Aggressivitätstraining anbietet, sind sie dabei – doch eher um der Knasttristesse zu entkommen, als dass sie sich wirklich verändern wollen. Aber Heilemann entpuppt sich als unerbittlicher als sie selbst.
Gnadenlos – so wie sie mit ihren Opfern waren, demontiert er ihr Selbstbild und fördert dabei verborgene Verletztheiten zutage.
Bonner Generalanzeiger: Es war das eindringliche Protokoll einer Gratwanderung, die lohnt. Weil es um Menschen geht. Frankfurter Rundschau: Ein Film, der Missstände aufdeckt und sich kritisch positioniert.
Axel-Springer-Preis 2001
Discovery Channel Award 2001
| Buch | Jana Matthes und Andrea Schramm |
| Regie | Andrea Schramm |
| Kamera | Bernd Meiners |
| Ton | Pascal Capitolin, Olaf Krohn |
| Musik | Gert Wilden jr. |
| Schnitt | Gaby Kull-Neujahr |
| Sprecherin | Jeanette Hain |
| Technische Leitung | Björn Jensen |
| Produktionsleitung | Jutta Göller |
| Redaktion | Brigitte Schroedter (BR), Enno Hungerland (WDR) |
| Produzent | Jörg Bundschuh |
Eine Produktion von Kick Film in Coproduktion mit BR, WDR
Gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen.
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22 Jahre Knast. Autobiographie eines Lebens- länglichen |
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Einschluss. Bericht aus einem Gefängnis |
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Anti- Aggressivitäts- Training auf dem Prüfstand. Gewalttäter- behandlung lohnt sich. |








































