Der junge Mann und sein Buch - Benjamin Lebert

Benjamin Lebert, Schüler aus München, wird im Januar 1999 siebzehn Jahre alt. Er ist ein schlechter Schüler. Gerade ist er erneut sitzen geblieben. In Deutsch hat er eine Fünf und trotzdem wird im Februar bei dem renommierten Verlag „Kiepenheuer und Witsch“ sein erster Roman erscheinen: „Crazy“. „Crazy“ ist ein Zitat: „Er sagt immer crazy“, schreibt Benjamin Lebert über seinen Freund Janosch – "zu allen aufregenden Dingen sagt Janosch crazy.“

Um alles was für einen sechzehnjährigen aufregend ist, geht es in diesem Buch. Seit „Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger hat es vielleicht keinen so radikalen Roman über junge Menschen in diesem Alter mehr gegeben. Benjamin öffnet mit seinem Buch den Erwachsenen einen ungewohnt ehrlichen Zugang zu der Erlebnis- und Empfindungswelt seiner Generation und seinen, heute fast sprachlosen Gleichaltrigen, einen Zugang zur Literatur.

Der Film von Regina Schilling und Corinna Belz stellt diesem ungewöhnlichen jungen Menschen vor, zeigt wie er lebt, woher seine Geschichte kommt und wie er auf die Medienaufmerksamkeit reagiert.

Buch und Regie Regina Schilling und Corinna Belz
Kamera Johann Feindt, Claus Gottschall, Ludolph Weyer
Ton Steffen Bohn, Frank Heidbrink, Oliver Lumpe, Thomas Wittmann
Schnitt Iris Then
Produktionsleitung Steffi Kullen
Herstellungsleitung Björn Jensen
Redaktion Brigitte Schroedter (BR)
Produzent Jörg Bundschuh

Eine Produktion von Kick Film im Auftrag von BR, 3Sat

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Crazy
DVD: Crazy
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